Blickfang Report

Blickfang 07
Wie anstrengend eine Messe sein kann, konnten Bianca und ich feststellen, als wir nach über vier Stunden kurz vorm Zusammenbruch endlich den Weg aus der Liederhalle fanden. Zum Schluss habe ich nur noch Broschüren und Visitenkarten in meine Tasche geschaufelt, mit der festen Absicht, mir irgendwann später die Websites der Aussteller anzusehen.
Trotz aller Strapazen hat sich der Besuch der Blickfang aber gelohnt, den wo findet man schon so viele junge Designer mit frischen, beeindruckenden Ideen konzentriert auf einem Haufen?


Meine persönlichen Highlights der Messe:

Mode:
Zwischen Mode, die mir oft einen Tick zu schrill, bunt und bemüht kreativ erschien, fielen mir die Kleider zweier Österreicherinnen besonders positiv ins Auge: Martina Rogy und Lena Hoschek. (Die zwei gehören übrigens nicht zusammen, auch wenn sie beide noch recht jung und offenbar auch schon recht erfolgreich sind.) Schade, dass Lena Hoscheks Website noch nicht online ist, um dort ihre Kollektion bewundern zu können. Hier finden sich ein paar weitere Infos zu ihr, und hier zu Martina Rogy.

Schmuck:
Den üppigen, aber nicht überladenen Schmuck der Schweizerin Caroline Ronzani habe ich zwar erst gegen Ende meiner Tour entdeckt, als mein Kopf sich schon gegen neue Reize zur Wehr zu setzen begann, trotzdem hat er bei mir den größten Eindruck hinterlassen. Auch der Häkelschmuck von feinwerkk hat mir gefallen, er war sehr süß und einfallsreich.

Interior:
Im Interior-Bereich gab es am meisten zu sehen (was sicher auch an der Größe der Objekte lag). Auf einer größeren Fläche bot das Design-Möbelhaus MAGAZIN Jungdesignern eine Plattform für ihre Entwürfe, darunter die Stadtnomaden und d.sign21. Bei beiden habe ich Produkte gefunden, die Funktionalität und Ästhetik auf geradezu geniale Weise vereinen, was mein Informationsdesigner-Herz natürlich gleich höher schlagen lässt:

Tiefschlaf von Stadtnomaden
Die Stadtnomaden haben es sich auf die Fahnen geschrieben, schöne Möbel für Leute die oft umziehen zu entwerfen. Zum Beispiel “Tiefschlaf”, ein Bettsystem, das durch seine schlichte, geschwungene Form und das dunkle Nußholz nicht nur das Auge erfreut, sondern sich sich auch schnell zu einem kompakten Stapel komprimieren lässt, perfekt für den Transport. Schade, dass es nur 120 cm breit ist und damit 20 cm zu schmal für meine Matratze, sonst würde ich vermutlich schon versuchen, das Geld dafür zusammenzukratzen. (Foto von stadtnomaden.com.)

Cocoon von d.sign21
Auch Christoph Völcker von d.sign21 beeindruckte die Besucher mit einem Bett, und zwar einem voll ausgestatteten Gästebett – inklusive Luftmatratze, Kompressor, Sideboard, Nachttischleuchte und variablem Sichtschutz! – das sich bei Nichtgebrauch komplett in einer puristischen Stehlampe versteckt. Der passende Name: Cocoon. (Foto von d-sign21.de.)

Für alle, die die Messe verpasst haben: Die Blickfang 08 findet im März nächsten Jahres statt und schon kommenden Oktober die österreichische Version in Wien.

2 Responses to “Blickfang Report”

  • Nina says:

    Hi Isa! Danke für deine Message! Das Bett sieht ja soooooo gemütlich aus!!!

    VlG
    Nina

  • Tina (Nina) says:

    Hi Ina!

    Jetzt hab ich mich auch noch beim Namen vertippt! Shame on me! Darfst mich jetzt auch Tina nennen =,o)

    Viele liebe Grüße aus Detroit
    Nina

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