Transformation

Knapp eineinhalb Monate sind seit meinem letzten Beitrag vergangen. Eineinhalb Monate, in denen ich einen erholsamen Urlaub in der zauberhaften Provence verbracht, gejobbt, mich durch eine Phase voller Unsicherheiten und Zukunftsängste gekämpft und vor allem mich damit auseinandergesetzt habe, was ich mit meinem Leben von nun an anstellen will, vor allem beruflich.

Ein weiterer Grund für die Blog-Pause war aber auch, dass ich mir einige Gedanken darüber gemacht habe, wie ich diesen Blog weiter führen soll. Worüber schreibe ich hier eigentlich? Und für wen? Wäre ich jemand, der mit mir weder verwandt, verschwägert noch befreundet ist – würde ich dann regelmäßig hierher zurückkehren und nach neuen Beiträgen suchen? Vermutlich nicht. Der Grund: Wenn ich einen Blick in meinen Feedreader werfe, finde ich fast ausschließlich Blogs, die sich innerhalb eines mehr oder weniger klar eingegrenzten Themenkomplexes bewegen. Denn ich schätze es zu wissen, was ich thematisch ungefähr erwarten kann und dass es mich (wahrscheinlich) interessiert. Für Wundertüten bin ich inzwischen zu beschäftigt, davon abgesehen, dass es heutzutage viel zu viele Blogs gibt um nicht wählerisch zu sein.

So wie ich also gerade mein Leben ein Stück mehr auf Spur bringe, will ich auch diesen Blog thematisch eingrenzen. Selbstbeschränkung, um letztendlich produktiver zu sein. Oder anders ausgedrückt: Lieber wenige Dinge richtig machen als viele Dinge, aber die zwangläufig nur mit halbem Einsatz. Die neue Ausrichtung steht noch nicht zu 100% fest, genausowenig wie andere Restrukturierungs-Maßnahmen oder die Antwort auf die Frage, in welcher Sprache ich zukünftig bloggen soll. Aber keine Sorge: Rein monothematisch wird der Sternenstaublog sicher nicht werden, dazu gibt es viel zu viele spannende Dinge auf dieser Welt.

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