September 7th, 2008 | Comments Off | Posted in City Tales, Lifestyle Design, User Experience
Noch bis nächten Freitag läuft die New York Fashion Week und da ich schon nicht bei der Berliner Version dabei sein konnte, liegt New York natürlich erst recht außerhalb meines Radars. Aber dank diverser Blogs und fleißig twitternder Berichterstatterinnen fühle ich mich trotzdem bestens informiert. Herauszuheben sind dabei Les Mads, die beneidenswerterweise extra nach New York geschickt wurden, um dort von der NYFW zu bloggen und twittern. Sehr unterhaltsam sind auch die Fashion Week-Tweets von Julia Allison. (Wobei man mehr Infos und vor allem Bildmaterial zur eigentlichen Mode im Blog ihrer Kollegin Mary Rambin findet.)
Natürlich gibt es eine Menge weiterer Berichterstattung zur NYFW im Netz, auch solche bei der man vielleicht noch ausführlichere Informationen zu Designern und Kollektionen an sich bekommt. Doch mir gefällt bei den eben Genannten gerade, dass sie nicht nur über die präsentierten Kleider, sondern charmant auch viel von dem ganzen Trubel drumherum berichten. So ist es dank Twitter und Live-Blogging wirklich fast so, als wäre man live vor Ort dabei.
July 29th, 2008 | Comments Off | Posted in City Tales

Schon als ich gestern im Lauf des Tages die Schlagzeile aufgeschnappt habe, dass eine Seebrücke in England einem Großbrand zum Opfer gefallen sei, hat mich ein ungutes Gefühl beschlichen. Und tatsächlich: Es ist die Pier von Weston-super-Mare, die gestern morgen bis auf das Fundament heruntergebrannt ist.
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July 17th, 2008 |
| Posted in City Tales, Egocentricity, Lifestyle Design

Wenn bei unseren Nachbarn, den Wasabis, hektische Geschäftigkeit ausbricht, auf einmal vor der Tür lange, dünne Mädchen wild in Stadtplänen blättern während hinten im Hof eine Menge etwas weniger lange, dünne Mädchen in ihren kurzen Pausen den Aschenbecher zum Überquillen bringen und wir im Büro immer wieder die gleichen Songs dumpf zu uns hinaufschallen hören, dann kann das nur eins bedeuten: Es ist wieder Zeit für die Berlin Fashion Week!
Heute hat sie begonnen und wie auch im Januar habe ich bis auf das Geschehen hier im Haus nicht viel davon mitbekommen. Ich muss schließlich arbeiten und mein Job hat nichts mit Mode zu tun. Daher hat auch niemand an mich gedacht, als es darum ging, die heiß begehrten Einladungen zu verschicken, ohne die bei den meisten Events gar nichts geht.
Doch glücklicherweise findet auch dieses Jahr die inzwischen schon dritte Auflage von Wedding Dress statt, am Wochenende und eine Einladung braucht man auch nicht. Ich werde mich also zum ersten Mal nach Wedding aufmachen, um mir dort in der Brunnenstraße die jungen, hippen, urbanen Designer und das bunte Treiben drumherum anzusehen – wie beispielsweise die Streetstyle-Show Sunday’s Best. So etwas mag vielleicht nicht ganz so glamourös sein wie die großen Schauen bei der Fashion Week, aber dafür ist es viel mehr Berlin.
July 13th, 2008 | Comments Off | Posted in City Tales, Egocentricity, Lifestyle Design

Schon seit ich 20 war, hatte ich bei jedem Geburtstag das latente Gefühl, nun aber wirklich auf die 30 zuzugehen. Ab heute wird es tatsächlich ernst. 27 – das kann noch als Mitte 20 durchgehen, aber mit 28 sieht man die Schallmauer schon deutlich vor sich. Allerdings: Im Gegensatz zu letztem Jahr bin ich keine Studentin mehr, sondern berufstätig, und habe ein eigenes unabhängiges Leben in einer faszinierenden Stadt gestartet. Ich werde also wirklich erwachsen. Zwangsläufig. Wie wird es nun weiter gehen? Durch mein letztes Lebensjahr bin ich über weite Strecken auf dem Zahnfleisch gekrochen, für die kommenden 12 Monate erhoffe ich mir zwar auch spannende, aber dabei etwas weniger stressige und nervenaufreibende Zeiten.
Heute habe ich übrigens auch die letzte Chance genutzt und die C|O Berlin-Ausstellung des Fotografen Alec Soth besucht. Seine Mode- und Produktfotografie, die erfrischend mit der üblichen Tradition der Modefotografie der eher wenig substanziellen, oberflächlichen Ästhetisierung bricht, hat mir gut gefallen. Wirklich berührt hat mich aber die Serie Ladli mit eindringlichen Schwarzweiß-Portraits indischer Mädchen von Fazal Sheikh, dessen Bilder im Rahmen des Deutsche Börse Photography Prize 2008 ausgestellt wurden. Das Buch zur Serie kann vollständig im Internet betrachtet werden, so dass dieses ergreifende Thema die Aufmerksam so vieler Menschen wie möglich erreicht.
(Plakat von co-berlin.info).
June 9th, 2008 | Comments Off | Posted in City Tales, Egocentricity
Seit heute habe ich eine Woche frei und ich habe mich ganz spontan dazu entschlossen, meinen Urlaub in Berlin zu verbringen!
Eine gute Idee: Schon die Anreise war wirklich entspannt, es war fast so, als wäre ich direkt hier gewesen. Und meine schöne kleine Ferienwohnung inmitten eines Szeneviertels ist genauso eingerichtet, wie es mir gefällt!
Den heutigen Tag habe ich noch etwas langsam angehen lassen und ihn ganz entspannt bei herrlichem Sonnenschein und 28 Grad am Alexanderplatz und im Prenzlauer Berg verbummelt. Wirklich sehr nett dort – irgendwie kam mir alles schon richtig vetraut vor. Für die restlichen Tage habe ich mir allerdings schon eine Really-want-to-do-Liste geschrieben. Endlich habe ich mal die Zeit, um diese tolle Stadt kennenzulernen. Da es möglich ist, dass ab Mitte der Woche das Mistwetter aus dem Rest Deutschlands auch nach Berlin zieht, werde ich die nächsten Tage eher draußen verbringen – vielleicht sogar mit meiner Kamera – und den Rest der Woche dann mit Shopping im Scheunenviertel und anderen erfüllenden Indoor-Aktivitäten. Falls jemand Tipps für mich hat, was ich in dieser Woche unbedingt sehen oder tun sollte – nur her damit.
Und jetzt werde ich meine Ferienwohnung ein wenig aufräumen. Hier war es bei meiner Ankunft nämlich ganz schön durcheinander. Komisch, genau wie bei mir zu Hause.