Terry Gilliams ‘The Imaginarium of Doctor Parnassus’

August 30th, 2009 | 0 | Posted in Imagination, Magical Reality

Und wieder ist ein Trailer erschienen, den ich einfach posten muss: Diesmal ist es der Teaser für The Imaginarium of Doctor Parnassus. Ja, genau der Film, der Anfang letzten Jahres schon während des Drehs traurige Berühmtheit erlang, als sein Star Heath Ledger an einer Medikamentendosis starb und einen ratlosen Terry Gilliam am Rande des Aufgebens zurückließ. Doch für Heath Ledger sprangen gleich drei Kollegen ein (Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell) und das Imaginarium konnte doch noch zum Leben erweckt werden.

Der Trailer erinnert an den von Alice in Wonderland – doch Doctor Parnassus scheint noch dramatischer, bildreicher und surrealer zu sein – aber auch düsterer und befremdlicher. Ich selbst neige ja eher zu den ästhetisch-verzaubernden Traumwelten, wie sie zum Beispiel im Trailer zu The Lovely Bones zu sehen sind. Doch die kontroversen Reaktionen, die der Film seit seiner Weltpremiere in Cannes ausgelöst hat, haben mich neugierig gemacht auf das skurille Imaginarium des Dr. Parnassus. Nicht zu vergessen die faszinierende eigentliche Geschichte, nämlich die von Parnassus’ magischem Spiegel, der die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen lässt – wie es bei critic.de so schön beschrieben wird:

Der Spiegel, der die Filmgeschichte als Motiv wie ein roter Faden durchzieht, dient dabei als Medium des Übertritts in eine andere Welt. Durchschreitet man diesen, tun sich Phantasiewelten und paradiesische Zustände auf – sei es ein Meer aus Schuhen, schillernde Unterwasserlandschaften, ein mystischer Zauberwald oder Hügel, von denen die Leitern in den Himmel wachsen.

Und auch wenn es ein Klischee ist: Den letzten Auftritt von Heath Leadger will ich mir auch nicht entgehen lassen.

The Imaginarium of Doctor Parnassus erscheint am 3. Dezember 2009 in den deutschen Kinos.

Ein erster Ausblick: In meinem Himmel

August 5th, 2009 | 0 | Posted in Imagination, Magical Reality

The Lovely Bones

Es passiert selten, dass in einer Literaturverfilmung die Bilder auf der Leinwand diejenigen übertreffen, die man sich zuvor beim Lesen im Kopf ausgemalt hat.
Doch wenn die Verfilmung von Alice Sebolds Roman In meinem Himmel (im Original The Lovely Bones) hält, was der soeben erschienene erste Trailer verspricht – dann wird der Film die Leser, die zu Zuschauern geworden sind, mit offenem Mund zurücklassen. Zumindest bei mir hat das dieser erste Ausblick schon erreicht. Und The Lovely Bones zähle ich zu meinen unbestrittenen Lieblingsbüchern.

Die junge Saoirse Ronan (Oscar®-nominiert für Abbitte) ist eine wunderbare Susie Salmon, aber der eigentliche Star des Films sind für mich schon jetzt die unbeschreiblich traumhaften Bilder aus Susies Himmel, von dem aus sie das Geschehen auf der Erde beobachtet. Hier haben Peter Jackson & Co. sich wirklich selbst übertroffen.
Mein einziger kleiner Wehrmutstropfen: Ich hätte lieber Ryan Gosling, wie ursprünglich geplant, als Susies Vater gesehen statt Mark Wahlberg.

The Lovely Bones startet im Dezember dieses Jahres in den USA und dann am 11. Februar 2010 auch in Deutschland.
Der Trailer ist auf der offiziellen Seite des Films oder bei Apple zu sehen.

Tim Burtons ‘Alice in Wonderland’

July 26th, 2009 | 1 | Posted in Imagination, Magical Reality

Vor einiger Zeit wurden schon Bilder veröffentlicht, nun gibt es auch den ersten Vorgeschmack in bewegter Form zu Tim Burtons Alice in Wonderland.

War die Concept Art schon beeindruckend, so zeigt der Trailer, dass die Bilder nicht zu viel versprochen haben: Tim Burton hat mit seiner unglaublichen Liebe zum Detail eine Welt erschaffen, in der nicht nur die Grenzen zwischen Fantasie und schrägem Wahnsinn, sondern auch die von Realaufnahmen und CGI so verwischen, dass am Ende niemand mehr weiß, wo die Realität aufhört und die Imagination beginnt.

Der Kaninchenbau kann ab März 2010 betreten werden.

Quelle: Wired.com (via @zen_habits)

When Wallace met Harvey

September 15th, 2008 | 0 | Posted in Imagination

Wallace & Gromit for Harvey Nichols

Harvey Nichols eröffnet eine Filiale in Bristol und heuert für die Kampagne die wohl bekanntesten Söhne der Stadt an: Wallace & Gromit. Das Ergebnis ist Wallace, Gromit und Lady Tottington, wie man sie noch nie zuvor gesehen hat – nämlich in exquisiter Designermode von Paul Smith, Alexander McQueen & Co.

Dank des offiziellen Making of-Videos kann man einen Blick hinter die Kulissen der doch eher außergewöhnlichen Mode-Kampagne werfen.

Wallace & Gromit for Harvey Nichols

[Bilder von wallaceandgromit.com]
[Via Pucchiswelt.com]

Berlin Biennale 2008

April 7th, 2008 | 0 | Posted in City Tales, Imagination, Spatial Design

Berlin Biennale 2008
Last week the 5th Berlin Biennale for Contemporary Art startet with a lot of media buzz. Until June 15th, there will be many exhibitions and events throughout the city (well, mostly Berlin Mitte) and, making use of the weekend, I went to one of the venues yesterday, the KW Institute of Contemporary Art. Maybe I was expecting a little too much (my visit to the Palazzo Grassi in 2006 in mind) but at the end I wasn’t completely impressed. Yes, some exhibits were truly captivating, but I found the others to be, well, merely interesting to put it nicely, especially as part of an exhibition of the alleged art event of the year. Maybe it would have been different if I knew a little more about the current art scene or if I had bought the catalogue to be able to read what the artists wanted to express.

But maybe it’s got also something to do with me being too stressed out at the moment to handle the stimuli satiation that is a contemporary art exhibition. My favorite exhibit was ‘Ground Control’, the white and black asphalt room by Ahmet Ögüt (go to f&art to see a beautiful picture of it). Clean, minimalistic, spacious, calm; very powerful in its simplicity. Although it has got a totally different meaning after I got to read the explanation to the exhibit:

In Turkey, asphalt laying was a means of homogenizing the country in its rapid quest to modernize, metaphorically covering over some of its diverse history in the process. [...] Asphalt thus becomes a political tool for the demonstration of government power. Öğüt transfers this inscription of power in public space onto the exhibition hall, highlighting the political dimension of a seemingly innocuous substance like asphalt and raising awareness of how power is displayed and maintained.

Maybe I should give the Biennale another chance (and read up on the exhibits before). After all, there are still nine weeks to change my mind.

Where am I?

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