July 10th, 2009 |
| Posted in Magical Reality, User Experience
Vor kurzem hatte uxzentrisch einen Vortrag von Hannah Donovan, Creative Director bei last.fm, zum Thema. Eine eher kurze Notiz, die aber trotzdem meine Aufmerksamkeit weckte, denn Frau Donovan sprach über Magie, genauer über Magical Experience. Es ging darum, wie man mit Hilfe solcher ‘magischen Erlebnisse’ auf einer Website die Nutzer auf eine solche Weise positiv überraschen und emotional berühren kann, dass sie allein dadurch gerne wiederkommen und die Site wirklich nutzen.
Über Hannahs Wortwahl habe ich mich aus zweierlei Gründen gefreut:
1. gehört für mich zum Frustrierendsten am weiten Feld des User Experience Designs, dass es viel zu oft mit reiner Usability gleichgesetzt wird. Dabei beinhaltet der Begriff ‘Experience’ so viel mehr als nur das Vermeiden möglicher Fallstricke. Natürlich ist das Thema emotionaler Mehrwert oder sogar direkt ‘magical experience’ von Webanwendungen nicht neu, im Gegenteil. Und trotzdem besteht immer noch der Trend, User Experience in ein ausschließlich rational-messbares Korsett zu pressen, so dass von Magie letztendlich wenig übrig bleibt.
2. kam mir der Begriff der Magical Experience schon in den Sinn, als ich das Thema dieses Blogs neu definiert habe: die magischen Momente und Erfahrungen in dieser oft grauen und allzu funktionalen Welt. Auch speziell im Bereich der UX – aber nicht ausschließlich darauf beschränkt.
Danke also an Hannah Donovan dafür, dass sie der UX wieder ein bisschen mehr Magie eingehaucht hat.
July 4th, 2009 |
| Posted in Egocentricity, Lifestyle Design, User Experience

Heute hatte ich die Ehre, an der spontanen “Jahresversammlung” der deutschen Fashionblogger teilzunehmen. Ehre auch deswegen, da ich ja nur sehr am Rande über Mode schreibe. Und mich bei diesem Treffen dementsprechend auch als ziemlich underdressed empfand. Aber was soll’s. Die bloggenden Kolleginnen und Kollegen waren trotzdem alle sehr nett, die koreanischen Häppchen bei YamYam sehr lecker und dann war da ja noch der Vortrag von Mahret zu ihrer eindrucksvollen Modeblogger-Karriere und die ausführliche Diskussion im Anschluss. Es ist schön und vor allem sehr motivierend zu sehen, dass Blogs tatsächlich mehr sein können als nur ein privates Hobby. Und dass es inzwischen eine so talentierte und ambitionierte Community gibt, bei der sich die Mitglieder unterstützen anstatt sich als Konkurrenz zu sehen.
Die Botschaft des Treffens lässt sich wohl so zusammenfassen, dass man sich klar werden sollte, was man genau sagen will, in welche konkrete Richtung man mit seinem Blog gehen will – um dann mit viel Aktionismus und Meinungsfreude loszulegen, anstatt darauf zu warten, dass alles irgendwie zu einem kommt.
Vielen Dank an Jessie und Julia von Les Mads sowie Mary für diesen äußerst inspirierenden Nachmittag!
April 12th, 2009 |
| Posted in Egocentricity, User Experience
Es war schon lange Zeit für einen Frühjahrsputz, also habe ich hier einmal gründlich aufgeräumt und renoviert. Das neue Design basiert auf dem Theme Oulipo, ist klarer und weniger verbraucht als das alte. Da ich mich noch nicht perfekt mit dem neuen Theme auskenne, können sich hier und da noch Kleinigkeiten verändern. Aber das ist bei einem Blog ja nichts Ungewöhnliches.
Außerdem – eine vielleicht nicht so offensichtliche aber weitreichendere Veränderung – nennt sich der Sternenstaublog nun Stardust Island (inklusive der passenden URL stardustisland.net – sternenstaubinsel.net werde ich aber noch einige Zeit behalten).
Der Grund dafür ist die immer noch ungelöste Frage, ob ich auf deutsch oder englisch schreiben will (vorerst bleibt es noch bei deutsch) oder anders gesagt: ob ich mich auf die deutsche Bloglandschaft beschränken oder mich auch internationaler ausrichten will. Mit Stardust Island halte ich mir diese Entscheidung einfach länger offen (und es klingt auch sehr schön).
It’s been about time for a spring cleaning, so I’ve done some thorough cleaning and renovating here. The new design is based on the theme Oulipo, which is clearer and less used up than the old one. As I don’t know the new theme perfectly yet, some bits and pieces might still change. But for a blog, this isn’t uncommon anyway.
Additionally – a probably not so obvious but more far-reaching change – the Sternenstaublog is now called Stardust Island (including the matching URL stardustisland.net – I will keep sternenstaubinsel.net for now, though).
The reason for this is the still unresolved question whether to write in German or in English (German for the time being), or in other words: whether I want to confine myself to the German blog landscape or focus on a more international audience. With Stardust Island, I simply leave the decision open for some more time (plus, it sounds really pretty).
October 23rd, 2008 |
| Posted in User Experience
Während der heute zu Ende gehenden Web2.0Expo gab es einen Vortrag, bei dem ich nur zu gerne dabei gewesen wäre: Designing for Flow des portugiesischen User Experience Designers Bruno Figueiredo.
Ich werde mich also selbstständig in das Thema Flow im User Experience Design vertiefen müssen, aber ein kleiner Trost ist, dass Bruno die Folien seines Vortrags zur Verfügung gestellt hat:
October 12th, 2008 |
| Posted in City Tales, Egocentricity, User Experience

Die Berlin Web Week hat begonnen: Dieses Wochenende fand in Berlin das EduCamp2008 statt, ein get-together von Professionals und Interessierten aus dem weiten Feld des eLearnings. Ganz in der Tradition eines BarCamps ist auch das EduCamp eine so genannte Un-Konferenz. Will heißen, jeder ist dazu aufgefordert sich aktiv einzubringen, sei es durch eigene Vorträge, Diskussionen und/oder Berichterstattung via Blogs oder Twitter. Mit meinen Kollegen von BB&K war auch ich vor Ort, mit einem Vortrag zum Thema vertriebsorientiertes eLearning großer Unternehmen in Gepäck (den ich aber nicht gehalten habe).
So trafen wir uns dann auch alle am Samstag Morgen im Erwin-Schrödinger-Zentrum der Humboldt-Universität und stellten direkt dort den Plan für den Tag zusammen. Schon hier wurde deutlich, dass der Schwerpunkt der Vorträge auf dem Bereich eLearning in und für Bildungseinrichtungen lag. Wie nicht zu vermeiden war, überschnitten sich viele interessante Beiträge, zum Beispiel der BB&K-Vortrag mit der Session über Serious Games und der Live-Schaltung zu Graham Attwell, der über PLEs sprach. Letztere beiden habe ich daher leider verpasst.
Die Sessions zeigten einiges Neues und warfen interessante Fragen auf, aber oft hatte ich auch das Gefühl, dass das theoretisch-didaktische Potenzial der Themen nicht völlig ausgeschöpft wurde. Stattdessen fand eine reine Auflistung von Tools und Technologien statt, die für sich genommen in vielen Fällen auch nicht mehr taufrisch sind – wie zum Beispiel viele altbekannte Web 2.0-Formate. Aus diesem Grund hat der Video-Vortrag des eLearning 2.0-Pioniers Stephen Downes leider nicht meine Erwartungen erfüllen können. Auch weil der Fokus so stark auf dem Bereich Lernen in Schulen und Universitäten lag und Corporate Learning nur am Rande angesprochen wurde – und das in erster Linie durch uns – habe ich am heutigen Sonntag auf die weite Reise nach Berlin-Adlershof verzichtet.
Trotzdem hat sich der Besuch des EduCamps gelohnt: Es gab viele interessante Gespräche, spannende Ideen und neue Kontakte zum Rest der deutschen eLearning-Szene. Und auch die lockere, offene Atmosphäre einer solchen Un-Konferenz fand ich sehr anregend. Wie schön, dass es kommendes Wochenende mit dem BarCamp Berlin gleich weiter geht!