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July 13th, 2008 | 0 | Posted in City Tales, Egocentricity, Lifestyle Design

C|O Berlin - Alec Soth
Schon seit ich 20 war, hatte ich bei jedem Geburtstag das latente Gefühl, nun aber wirklich auf die 30 zuzugehen. Ab heute wird es tatsächlich ernst. 27 – das kann noch als Mitte 20 durchgehen, aber mit 28 sieht man die Schallmauer schon deutlich vor sich. Allerdings: Im Gegensatz zu letztem Jahr bin ich keine Studentin mehr, sondern berufstätig, und habe ein eigenes unabhängiges Leben in einer faszinierenden Stadt gestartet. Ich werde also wirklich erwachsen. Zwangsläufig. Wie wird es nun weiter gehen? Durch mein letztes Lebensjahr bin ich über weite Strecken auf dem Zahnfleisch gekrochen, für die kommenden 12 Monate erhoffe ich mir zwar auch spannende, aber dabei etwas weniger stressige und nervenaufreibende Zeiten.

Heute habe ich übrigens auch die letzte Chance genutzt und die C|O Berlin-Ausstellung des Fotografen Alec Soth besucht. Seine Mode- und Produktfotografie, die erfrischend mit der üblichen Tradition der Modefotografie der eher wenig substanziellen, oberflächlichen Ästhetisierung bricht, hat mir gut gefallen. Wirklich berührt hat mich aber die Serie Ladli mit eindringlichen Schwarzweiß-Portraits indischer Mädchen von Fazal Sheikh, dessen Bilder im Rahmen des Deutsche Börse Photography Prize 2008 ausgestellt wurden. Das Buch zur Serie kann vollständig im Internet betrachtet werden, so dass dieses ergreifende Thema die Aufmerksam so vieler Menschen wie möglich erreicht.

(Plakat von co-berlin.info).

Urlaub in Berlin

June 9th, 2008 | 0 | Posted in City Tales, Egocentricity

Seit heute habe ich eine Woche frei und ich habe mich ganz spontan dazu entschlossen, meinen Urlaub in Berlin zu verbringen!
Eine gute Idee: Schon die Anreise war wirklich entspannt, es war fast so, als wäre ich direkt hier gewesen. Und meine schöne kleine Ferienwohnung inmitten eines Szeneviertels ist genauso eingerichtet, wie es mir gefällt!

Den heutigen Tag habe ich noch etwas langsam angehen lassen und ihn ganz entspannt bei herrlichem Sonnenschein und 28 Grad am Alexanderplatz und im Prenzlauer Berg verbummelt. Wirklich sehr nett dort – irgendwie kam mir alles schon richtig vetraut vor. Für die restlichen Tage habe ich mir allerdings schon eine Really-want-to-do-Liste geschrieben. Endlich habe ich mal die Zeit, um diese tolle Stadt kennenzulernen. Da es möglich ist, dass ab Mitte der Woche das Mistwetter aus dem Rest Deutschlands auch nach Berlin zieht, werde ich die nächsten Tage eher draußen verbringen – vielleicht sogar mit meiner Kamera – und den Rest der Woche dann mit Shopping im Scheunenviertel und anderen erfüllenden Indoor-Aktivitäten. Falls jemand Tipps für mich hat, was ich in dieser Woche unbedingt sehen oder tun sollte – nur her damit.

Und jetzt werde ich meine Ferienwohnung ein wenig aufräumen. Hier war es bei meiner Ankunft nämlich ganz schön durcheinander. Komisch, genau wie bei mir zu Hause.

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Berlin Biennale 2008

April 7th, 2008 | 0 | Posted in City Tales, Imagination, Spatial Design

Berlin Biennale 2008
Last week the 5th Berlin Biennale for Contemporary Art startet with a lot of media buzz. Until June 15th, there will be many exhibitions and events throughout the city (well, mostly Berlin Mitte) and, making use of the weekend, I went to one of the venues yesterday, the KW Institute of Contemporary Art. Maybe I was expecting a little too much (my visit to the Palazzo Grassi in 2006 in mind) but at the end I wasn’t completely impressed. Yes, some exhibits were truly captivating, but I found the others to be, well, merely interesting to put it nicely, especially as part of an exhibition of the alleged art event of the year. Maybe it would have been different if I knew a little more about the current art scene or if I had bought the catalogue to be able to read what the artists wanted to express.

But maybe it’s got also something to do with me being too stressed out at the moment to handle the stimuli satiation that is a contemporary art exhibition. My favorite exhibit was ‘Ground Control’, the white and black asphalt room by Ahmet Ögüt (go to f&art to see a beautiful picture of it). Clean, minimalistic, spacious, calm; very powerful in its simplicity. Although it has got a totally different meaning after I got to read the explanation to the exhibit:

In Turkey, asphalt laying was a means of homogenizing the country in its rapid quest to modernize, metaphorically covering over some of its diverse history in the process. [...] Asphalt thus becomes a political tool for the demonstration of government power. Öğüt transfers this inscription of power in public space onto the exhibition hall, highlighting the political dimension of a seemingly innocuous substance like asphalt and raising awareness of how power is displayed and maintained.

Maybe I should give the Biennale another chance (and read up on the exhibits before). After all, there are still nine weeks to change my mind.

Neues Jahr, neues Leben

January 6th, 2008 | 0 | Posted in City Tales, Egocentricity

Ich habe das Ende eines Jahres und den Anfang des nächsten immer gern als willkommene Chance für eine Art Neustart gesehen. Neue Ziele, neue Motivation, neue Gelegenheiten, das Jahr zu einem Besonderen in meinem Leben zu machen. Doch der gerade zurückliegende Jahreswechsel hat das mit dem Neustart wohl sehr wörtlich verstanden: Mit 2008 kam bisher nicht nur der ersehnte neue Job, ich lebe seit dem 1. Januar auch in einer neuen Stadt. Und die heißt Berlin.

Noch zur Zeit meines letzten Eintrags war Berlin als potenzieller Wohn- und Arbeitsort ganz weit weg, und das nicht nur geografisch. Eine interessante Stadt, sicher, aber ich habe dann zunächst doch lieber in anderen, näher liegenden Städten nach Jobangeboten gesucht. Doch dann ging alles ganz schnell und ich bin nun auf einmal Hauptstadt-Bewohnerin. So ganz habe ich es selbst noch nicht realisiert.

Viel gesehen habe ich noch nicht von Berlin, ich kann aber schon mit Sicherheit sagen, dass Berlin riesig groß ist. Und sehr kalt. Und natürlich auch sehr aufregend, mit wahnsinnig vielen Möglichkeiten. Man darf also gespannt sein.

Where am I?

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