July 4th, 2009 |
| Posted in Egocentricity, Lifestyle Design, User Experience

Heute hatte ich die Ehre, an der spontanen “Jahresversammlung” der deutschen Fashionblogger teilzunehmen. Ehre auch deswegen, da ich ja nur sehr am Rande über Mode schreibe. Und mich bei diesem Treffen dementsprechend auch als ziemlich underdressed empfand. Aber was soll’s. Die bloggenden Kolleginnen und Kollegen waren trotzdem alle sehr nett, die koreanischen Häppchen bei YamYam sehr lecker und dann war da ja noch der Vortrag von Mahret zu ihrer eindrucksvollen Modeblogger-Karriere und die ausführliche Diskussion im Anschluss. Es ist schön und vor allem sehr motivierend zu sehen, dass Blogs tatsächlich mehr sein können als nur ein privates Hobby. Und dass es inzwischen eine so talentierte und ambitionierte Community gibt, bei der sich die Mitglieder unterstützen anstatt sich als Konkurrenz zu sehen.
Die Botschaft des Treffens lässt sich wohl so zusammenfassen, dass man sich klar werden sollte, was man genau sagen will, in welche konkrete Richtung man mit seinem Blog gehen will – um dann mit viel Aktionismus und Meinungsfreude loszulegen, anstatt darauf zu warten, dass alles irgendwie zu einem kommt.
Vielen Dank an Jessie und Julia von Les Mads sowie Mary für diesen äußerst inspirierenden Nachmittag!
April 12th, 2009 |
| Posted in Egocentricity, User Experience
Es war schon lange Zeit für einen Frühjahrsputz, also habe ich hier einmal gründlich aufgeräumt und renoviert. Das neue Design basiert auf dem Theme Oulipo, ist klarer und weniger verbraucht als das alte. Da ich mich noch nicht perfekt mit dem neuen Theme auskenne, können sich hier und da noch Kleinigkeiten verändern. Aber das ist bei einem Blog ja nichts Ungewöhnliches.
Außerdem – eine vielleicht nicht so offensichtliche aber weitreichendere Veränderung – nennt sich der Sternenstaublog nun Stardust Island (inklusive der passenden URL stardustisland.net – sternenstaubinsel.net werde ich aber noch einige Zeit behalten).
Der Grund dafür ist die immer noch ungelöste Frage, ob ich auf deutsch oder englisch schreiben will (vorerst bleibt es noch bei deutsch) oder anders gesagt: ob ich mich auf die deutsche Bloglandschaft beschränken oder mich auch internationaler ausrichten will. Mit Stardust Island halte ich mir diese Entscheidung einfach länger offen (und es klingt auch sehr schön).
It’s been about time for a spring cleaning, so I’ve done some thorough cleaning and renovating here. The new design is based on the theme Oulipo, which is clearer and less used up than the old one. As I don’t know the new theme perfectly yet, some bits and pieces might still change. But for a blog, this isn’t uncommon anyway.
Additionally – a probably not so obvious but more far-reaching change – the Sternenstaublog is now called Stardust Island (including the matching URL stardustisland.net – I will keep sternenstaubinsel.net for now, though).
The reason for this is the still unresolved question whether to write in German or in English (German for the time being), or in other words: whether I want to confine myself to the German blog landscape or focus on a more international audience. With Stardust Island, I simply leave the decision open for some more time (plus, it sounds really pretty).
September 7th, 2008 |
| Posted in City Tales, Lifestyle Design, User Experience
Noch bis nächten Freitag läuft die New York Fashion Week und da ich schon nicht bei der Berliner Version dabei sein konnte, liegt New York natürlich erst recht außerhalb meines Radars. Aber dank diverser Blogs und fleißig twitternder Berichterstatterinnen fühle ich mich trotzdem bestens informiert. Herauszuheben sind dabei Les Mads, die beneidenswerterweise extra nach New York geschickt wurden, um dort von der NYFW zu bloggen und twittern. Sehr unterhaltsam sind auch die Fashion Week-Tweets von Julia Allison. (Wobei man mehr Infos und vor allem Bildmaterial zur eigentlichen Mode im Blog ihrer Kollegin Mary Rambin findet.)
Natürlich gibt es eine Menge weiterer Berichterstattung zur NYFW im Netz, auch solche bei der man vielleicht noch ausführlichere Informationen zu Designern und Kollektionen an sich bekommt. Doch mir gefällt bei den eben Genannten gerade, dass sie nicht nur über die präsentierten Kleider, sondern charmant auch viel von dem ganzen Trubel drumherum berichten. So ist es dank Twitter und Live-Blogging wirklich fast so, als wäre man live vor Ort dabei.
August 29th, 2008 |
| Posted in User Experience
Was bisher eher im Rest der Welt zu beobachten, wird offenbar auch immer mehr in Deutschland zur Realität: Blogger, die über eine kleine, treue Leserschaft hinaus Bekanntheit erlangen und sogar zu Werbestars werden können (oder Marken-Testimonials). Wie zum Beispiel Julia von Les Mads, die die Hauptrolle als sie selbst in einem internationalen Trailer für das neue N79 von Nokia ergattern konnte. Sicher noch nicht der Hauptwerbeblock zur TV-Primetime, aber vielleicht doch ein Zeichen, dass allmählich auch die deutsche Blog-Szene an Relevanz im doch eher trägen deutschen Medienbewusstsein gewinnt?
Als ich Les Mads entdeckt habe, war BurdaStyle schon mit an Bord, so ganz unverhofft kommt dieser Erfolg offenbar nicht. Trotzdem: mir gefällt der Gedanke, dass in unseren Zeiten von Internet und Web 2.0 eine gute Portion Zielstrebigkeit, Engagement und Talent – und natürlich ein Internetzugang – ausreichen, um auch als ganz normales Mädchen zu Erfolg und Ruhm zu kommen.
August 1st, 2008 |
| Posted in User Experience
Dass man seine Datenbank sichern soll, bevor man WordPress auf die neuste Version aktualisiert, weiß ich natürlich und ich habe mich auch brav daran gehalten. Woran ich leider nicht gedacht habe, war auch die WordPress-Dateien selbst zu sichern und vor dem Update alle Plugins zu deaktivieren – so wie es auf der offiziellen WordPress-Seite en detail beschrieben wird. Als Folge meines grenzenlosen Optimismus’ habe ich einen ganzen Abend damit zugebracht, meinen Blog a) überhaupt wieder zum Laufen zu bekommen, b) das Design wieder halbwegs herzustellen und c) mich selbst wieder einzuloggen, um hier überhaupt weiter posten zu können.
Direkt nach dem ersten, zuversichtlichen Versuch ging gar nichts mehr, ich habe keine Seite mehr erreicht, nur die Startseite des Blogs wurde angezeigt – und zwar in Form des nackten HTML-Codes. Und da die alten WordPress-Dateien unwiderruflich gelöscht waren, konnte ich das System nicht einfach mal eben wieder herstellen. Doch dank mehrerer Stunden verzweifelter Recherche im Netz sowie des WordPress Release Archives, des Automatic Upgrade Plugins und später noch des Pottblogs (wo ich erfahren habe, wie ich die Kategorien wieder herstellen kann, die das Upgrade kurzerhand aus meiner Datenbank gelöscht hat) funktioniert jetzt alles wieder bestens und ich habe meine Lektion gelernt – hoffentlich bis zum nächsten Upgrade.