Dreamfall: The Longest Journey

May 2nd, 2007 | 0 | Posted in Imagination, User Experience

Dreamfall
Über ein Jahr ist es nun schon her, dass ich voller Vorfreude vom Erscheinen von „Dreamfall: The Longest Journey“ berichtete, dem lange erwarteten Nachfolger meines Lieblings-Adventures „The Longest Journey“ (TLJ). Vorvorgestern habe ich das Spiel endlich beenden können. (Nein, ich habe kein ganzes Jahr gebraucht, das Spiel durchzuspielen, ich hatte nur vorher einfach keine Zeit überhaupt anzufangen.) Bin ich begeistert? Ja, auf jeden Fall! Trotz einiger Schönheitsfehler.

Aber der Reihe nach: Die Handlung beginnt zehn Jahre nach den Ereignissen von TLJ. Wir begegnen Zoë Castillo, die, nachdem sie ihr Studium abgebrochen hat, wieder bei ihrem Vater im Casablanca von 2219 lebt. Ziellos lebt sie in den Tag hinein, ohne zu wissen, was sie mit der Zeit und sich selbst anfangen soll. Ihre Langeweile wird aber eines Tages unterbrochen von einer seltsamen Störung, die sie auf verschiedenen Fernseh-Bildschirmen sieht, in der ein gruseliges kleines Mädchen immer wieder sagt: „Finde sie! Rette sie!“

Dann entdeckt Zoë im Apartment ihres Ex-Freunds Reza, einem Journalisten, auch noch eine tote Frau und andere Ungereimtheiten. Reza, der an einer heißen Geschichte arbeitete, ist verschwunden. Auf der Suche nach ihm landet Zoë nicht nur im inzwischen heruntergekommenen Venice/Newport (einer der Hauptschauplätze aus TLJ), sondern auch in der märchenhaften, magischen Parallelwelt Arcadia, wo sie auf die nun zehn Jahre ältere und stark veränderte April Ryan (die Hauptprotagonistin des ersten Teils) trifft. In Arcadia geht es alles andere als märchenhaft zu, wobei die dramatischen Geschehnisse in den beiden Zwillingswelten nur auf den ersten Blick ohne Zusammenhang scheinen…

» Read the rest of this entry «

Tags:

Dreamfall

April 18th, 2006 | 1 | Posted in Imagination, User Experience

Drei geschlagene Jahre mussten die Fans darauf warten: Im Februar 2003 wurde bekannt gegeben, dass ein zweiter Teil von “The Longest Journey” in Planung sei. “The Longest Journey”, für die Banausen unter euch, ist ein 2000 erschienenes Adventure und meiner Meinung nach eines der besten die es gibt, wenn nicht das beste. Konkurrenz bekommt es, was mich persönlich betrifft, nur von Computerspiel-Perlen wie “King’s Quest IV”, mit dem ich meine ersten Brocken Englisch gelernt habe (”look under bridge”), und natürlich auch “Monkey Island”, das mich so nachhaltig beeinflusst hat, dass seit neustem mein Handy mit der allseits bekannten Titelmelodie nach mir ruft.

Aber zurück zum eigentlichen Thema: Nach drei langen Jahren (in denen Ragnar Tornquist, der Schöpfer von “The Longest Journey”, regelmäßig in seinem Blog über die Entwicklung der Fortsetzung berichtet hatte) ist es endlich da: “Dreamfall: The Longest Journey”! Offiziell steht es seit gestern in den USA in den Regalen, bei Amazon.de kann man es zumindest schon vorbestellen. Die ersten Reviews und Meinungen trudeln langsam ein, es gibt auch ein paar negative Stimmen, aber die meisten hören sich zum Glück sehr positiv an, wie zum Beispiel hier.

Die Steuerung des Spiels soll anders sein im Vergleich zum Vorgänger und auch dank der diversen Action- und Kampfelemente es ist kein ‘reines’ Adventure mehr, aber so lange die Geschichte mich noch so in den Bann zieht, die märchenhafte Atmosphäre mich so verzaubert und das Spiel mich so in seine Welt eintauchen lässt wie es bei “The Longest Journey” der Fall war, dann bin ich zufrieden.

Tags:

Where am I?

You are currently browsing entries tagged with games at Stardust Island.

Similar tags