Ein Bahnhof tanzt

February 5th, 2009 | 0 | Posted in Magical Reality

Es gibt wohl keinen unschuldigen Trend mehr, der nicht früher oder später vom Kommerz vereinnahmt wird. Kürzlich habe ich noch über die ‘disruptive realism’ Performances von Improv Everywhere geschrieben; kurz darauf hat T-Mobile einen neuen Spot lanciert, in dem (vermeintliche) Berufspendler die Liverpool Street Station in London in einen morgendlichen Dancefloor verwandeln.

Wenn am Schluss kaum mehr Leute übrig sind, die das Treiben ungläubig mit ihren Handy-Kameras festhalten können, ist man vielleicht etwas über das Ziel hinausgeschossen. Trotzdem großartig anzusehen.

When Wallace met Harvey

September 15th, 2008 | 0 | Posted in Imagination

Wallace & Gromit for Harvey Nichols

Harvey Nichols eröffnet eine Filiale in Bristol und heuert für die Kampagne die wohl bekanntesten Söhne der Stadt an: Wallace & Gromit. Das Ergebnis ist Wallace, Gromit und Lady Tottington, wie man sie noch nie zuvor gesehen hat – nämlich in exquisiter Designermode von Paul Smith, Alexander McQueen & Co.

Dank des offiziellen Making of-Videos kann man einen Blick hinter die Kulissen der doch eher außergewöhnlichen Mode-Kampagne werfen.

Wallace & Gromit for Harvey Nichols

[Bilder von wallaceandgromit.com]
[Via Pucchiswelt.com]

Der unaufhaltsame Aufstieg der Blogger

August 29th, 2008 | 0 | Posted in User Experience

Was bisher eher im Rest der Welt zu beobachten, wird offenbar auch immer mehr in Deutschland zur Realität: Blogger, die über eine kleine, treue Leserschaft hinaus Bekanntheit erlangen und sogar zu Werbestars werden können (oder Marken-Testimonials). Wie zum Beispiel Julia von Les Mads, die die Hauptrolle als sie selbst in einem internationalen Trailer für das neue N79 von Nokia ergattern konnte. Sicher noch nicht der Hauptwerbeblock zur TV-Primetime, aber vielleicht doch ein Zeichen, dass allmählich auch die deutsche Blog-Szene an Relevanz im doch eher trägen deutschen Medienbewusstsein gewinnt?

Als ich Les Mads entdeckt habe, war BurdaStyle schon mit an Bord, so ganz unverhofft kommt dieser Erfolg offenbar nicht. Trotzdem: mir gefällt der Gedanke, dass in unseren Zeiten von Internet und Web 2.0 eine gute Portion Zielstrebigkeit, Engagement und Talent – und natürlich ein Internetzugang – ausreichen, um auch als ganz normales Mädchen zu Erfolg und Ruhm zu kommen.

Big Brother auf Schwedisch

August 24th, 2008 | 0 | Posted in Spatial Design, User Experience

Nicht nur ich warte sehnsüchtig auf den neuen IKEA-Katalog, sondern offenbar auch Nils: Auf Warte bis September kann man ihm dabei zusehen, wie er in einem, nun ja, minimalistisch eingerichteten Raum vor seinem Fernseher sitzt und ab und an lautstark telefoniert – denn man kann ihn dort auch anrufen. Das Ganze komplett live und mit wechselbaren Kameraeinstellungen.

Möglich dass auch noch viel mehr passiert bei dieser Kurzversion eines schwedischen Big Brothers, allerdings müsste ich mich erst dazu durchringen, länger als eine halbe Minute dabei zu bleiben. Trotzdem bin ich gespannt, was im September passieren wird, wenn endlich der Katalog da ist (dass es darum geht, habe ich einfach mal aus dem Datum und dem Link zu IKEA.de geschlossen). Hoffentlich wird sich Nils dann ein wenig besser einrichten – das zu verfolgen fände ich sogar interessant – und dann auch nicht mehr ganz so viel fernsehen.

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Drogentest

May 13th, 2008 | 0 | Posted in User Experience

Try Drugs
Bisher war es immer mit einigen lästigen Problemen verbunden, sich durch das Angebot gängiger Drogen zu testen: Entweder gab es Stress mit der Polizei, der örtliche Drogendealer wollte einfach nicht anschreiben und von den möglichen Gefahren für die Gesundheit wollen wir gar nicht erst anfangen.

Doch dank der jüngst mit einem Webby Award ausgezeichneten Website Trydrugs kann man sich nun ganz entspannt eine lebhafte Vorstellung davon machen, wie es sein muss, unter Einfluss von Marihuana, Kokain oder Heroin einen Computer zu bedienen.
Eine eindrucksvolle Präventionskampagne aus Norwegen, für die sich die Agenturen Kitchen und MediaFront verantwortlich zeichnen.

Aber Achtung – es ist besonders schwer, wieder vom Heroin wegzukommen!

Where am I?

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