August 28th, 2008 |
| Posted in Mishmash
In diesem Moment tritt Madonna im Rahmen ihrer Sticky & Sweet-Tour vor knapp 50.000 Fans im Berliner Olympiastadion auf. Lange habe ich überlegt, ob ich mir auch ein Ticket besorge und mich dann doch dagegen entschieden. Die Gründe waren der Termin unter der Woche, die Tatsache, dass ich spontan keine Begleitung gefunden habe und vor allem die teuren Ticketpreise schon für Stehplätze, bei denen es gar nicht mal so sehr darum ging, ob ich es mir leisten kann, sondern ob ich es mir leisten will. Während der letzten paar Wochen war ich zwar immer wieder kurz davor meine Meinung wieder zu ändern. Doch ich habe die endgültige Entscheidung vor mir hergeschoben, bis es endgültig zu spät war um mir noch Urlaub zu nehmen.
Und jetzt lese ich die ganzen aufgeregten Berichte in der Presse oder sehe die Video-Berichte und muss wehmütig an das grandiose Konzert der Confessions Tour vor 2 Jahren in Düsseldorf zurückdenken. Mein Plan damals war, auf jeden Fall bei der nächsten Tour von Frau Ciccone dabei zu sein, koste es was es wolle – und wenn ich die Tickets dafür gewinnen muss. Was ist nur mit diesen hehren Plänen passiert? Da kommt sie, die Gelegenheit, dem Alltagstrott namens Leben ein weiteres außergewöhnliches Erlebnis hinzuzufügen – und das auch noch mit monatelanger Ansage – und ich bin zu zögerlich und/oder zu geizig sie zu nutzen. Schade. Da bleibt mir nur die Hoffnung, dass Madonna auch mit 50 noch lange nicht in Rente zu gehen gedenkt.
(Trailer gefunden bei Les Mads)
February 25th, 2008 |
| Posted in Mishmash
Since 1999, it was a fine tradition for me to spend the night of the Academy Awards (a.k.a. the Oscars) in front of the TV, adoring the glamorous gowns on the red carpet, sharing the excitement of the nominees and crossing my fingers for my favorite actors, all while struggling to stay awake. Quite often I caught myself thinking “Why am I doing this to me, I will be able to watch a rerun of the best parts tomorrow anyway” – but I’ve never given up. Never until now, that is. But this year I haven’t even started to watch the show, I’ve simply gone to bed like I do every night and was sound asleep when there were crying people in nice clothes on some stage in LA, clutching a golden little statue with their trembling hands.
The past years, I was lucky to have a free day right after the Oscar night so that I could catch up on the missed sleep. But this year, I am lucky to have a great job and that means that I need to be well rested on workdays. Plus, I didn’t manage to watch any of the important films beforehand due to being so busy (not even “La vie en rose”), so there was less to get really excited about. Still, I would have loved to see live how Marion Cotillard accepted her award – such a precious Oscar moment. (I also loved her dress by Jean Paul Gaultier – in my eyes, she and Penelope Cruz (Chanel) were the most beautiful.)
Now I want to see “La vie en rose” even more, just like “Juno” (Best Original Script) and “No Country for Old Men”, that was crowned Best Picture last night – even though I’m not sure if I like this kind of film.
August 29th, 2006 |
| Posted in Magical Reality
Es gibt Konzerte und es gibt Konzerte. Genauer ausgedrückt: Es gibt Auftritte von Bands in eher überschaubaren Lokalitäten, bei denen die Musiker einfach auf der Bühne stehen und ihre Musik zum Besten geben und der Sänger in den Pausen zwischen den Songs mit den Mädchen im Publikum schäkert. Und dann gibt es gigantische, perfekt durchgeplante Shows berühmter Künstler, die in Fußballarenen stattfinden, mit Effekten, Tänzern und bis ins Detail ausgefeilten Choreografien, bei denen auch Spontanitäten nicht dem Zufall überlassen werden.
Das erste Konzert auf deutschem Boden von Madonnas Confessions Tour fällt ganz sicher in die zweite Kategorie. Schon beim Betreten der LTU-Arena in Düsseldorf liegt eine fast spirituelle Aufregung in der Luft. Der erste Blick fällt auf die riesige, von ebenso großen Pferdegrafiken flankierte Bühne. Die Vorgruppe, oder besser der Vor-DJ hat es nicht leicht. Paul Oakenfold ist gut, keine Frage, ein Teil der Menge geht bei bekannteren Stücken auch mit, aber es ist auch klar: Hier warten alle nur auf sie. Durch die Arena schwappt mehrmals die La Ola.
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